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RohfütternHerzlich Willkommen ! Biologisch artgerechtes Futter - gibt es etwas Besseres das Sie Ihrem Hund anbieten können ? Erfahren Sie mehr auf unserer Seite und lassen Sie sich alle Fragen beantworten !

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Rohfüttern - Nadine Berger

Als verantwortungsbewusster Tierhalter möchte man für seine Tiere nur das Beste und die meisten Halter sind auch der Meinung, dass sie dies tun.

Die Werbung für Hunde- und Katzenfutter gaukelt uns täglich vor, dass wir unser Tier gar nicht gesünder ernähren könnten als durch die Fütterung mit ihrem Produkt. Wie kommt es dann, dass Allergien und bestimmte Erkrankungen von Hunden und Katzen in den letzten Jahrzehnten erheblich zugenommen haben? Ein Zufall, dass diese Zunahme parallel zur Verbreitung des industriell hergestellten Fertigfutters verläuft?

Wie kam eigentlich die Idee zu barfen auf, bzw. warum und wann fand ein Umdenken statt? Das wann und wer kann man schlecht beantworten, weil weltweit immer mehr Tierärzte, Biologen und Hundehalten relativ zeitgleich beobachteten, dass unsere geliebten Vierbeiner seltsame Krankheiten entwickeln, allergisch auf ihr Futter reagieren und das Sterbealter drastisch gesunken ist. In fast jeder Hundehalterfamilie, erinnert sich der Großvater noch daran, dass der Hofhund vom Bauernhof immer topfit war und ewig gelebt hat – und dass „obwohl“ er immer nur die Schlachtabfälle und Essenreste bekommen hat. Der Gedankensprung, dass also bei unserem industriell gefertigten Hundefutter irgendwas faul sein könnte, ist also nicht sehr groß.


Fertigfutter und das von vielen Tierärzten hochgelobte Trockenfutter wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg entwickelt. Damals war Fleisch knapp und was wurde in das Hundefutter getan? Bestimmt kein Fleisch - sondern überwiegend Getreide. Jetzt sollte man meinen, dass das heute anders sein müsste – schließlich herrscht bei uns ja keine Hungersnot mehr. Doch tatsächlich besteht das normale Trockenfutter immer noch überwiegend aus Getreide, in einigen findet sich sogar 80% davon. Getreide ist heutzutage eben immer noch billiger als Fleisch.

Was aber ist daran so schlimm?

Wenn man sich einmal überlegt, von welchem Tier unser Haushund abstimmt, dann dürfte die Schlussfolgerung klar sein, was er zu essen braucht. Der Wolf jagt bis heute sein Futter im Wald – und das ist und war nie Getreide. Er ist, genauso wie sein Verwandter, der Hund, ein Carnivore – ein Fleischfresser.

„Aber“ – argumentieren viele Barfgegner und Unwissende – „der Hund ist schon so lange domestiziert, der muss sich doch umgestellt haben. Wahrscheinlich verträgt er ja gar kein rohes Fleisch mehr!“ Dieser Satz ist schlicht und ergreifend Blödsinn. Bis sich ein Verdauungstrakt einer Tierart umstellt, vergehen ca. 10.000 Jahre. Der Wolf schloss sich vor ca. 15.000 Jahren dem Menschen an, wahrscheinlich als Jagdhelfer. Ich bezweifle, dass er damals den Jägern und Sammlern die Beeren abluchste. Der Hund müsste also durchwegs immer nur Getreide bekommen haben – 10.000 Jahre lang – und die Fleischfresser dürften sich nicht fortgepflanzt haben. Dann besteht die winzige Chance, dass sich der Verdauungstrakt unserer Hunde auf Getreide eingestellt hat. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass der Hund schon immer die Fleischreste bekommen hat – Knochen, Eingeweide, Augen und ähnliches. Wir können also davon ausgesehen, dass die 60 Jahre Trockenfutterfütterung den Verdauungstrakt unserer Hunde nicht maßgeblich verändert hat. Getreide ist also nicht die artgerechte Fütterung für unsere Vierbeiner, wen wundert es dann, dass immer mehr Hunde Allergien, Stoffwechselstörungen und seltsame Krankheiten entwickeln und immer früher sterben?

Barfer kehren zur ursprünglichen Art der Hundeernährung zurück, um ihren Hund dies zu ersparen und ihn gesund zu ernähren.

Ich weiss,aus eigener Erfahrung und aus zahllosen Berichten von Haltern, dass sich Hunde und Katzen bei Rohfütterung besser entwickeln und gesünder sind und dass bei einer Umstellung auf rohes Futter viele gesundheitliche Probleme, wie z. B. Fressunlust, Verdauungsstörungen, Allergien, verschwinden.

Aus diesem Grunde ist es mein Anliegen, die Vorteile der Rohfütterung noch mehr bekannt zu machen und dem interessierten Tierhalter Hilfen zum Einstieg in die Rohfütterung zu geben.

 

 

 

Was ist BARF?

 

BARF beschreibt eigentlich nichts weiter als selbst hergestelltes Futter - aus frischen Zutaten wie Fleisch, Knochen, Öle und tierische Fette, ob mit oder ohne Obst/Gemüse, Kräutern, ob mit oder ohne Getreide. Im Prinzip ist entscheidend, das sich an der Natur des Tieres orientiert wird und dies beim Füttern beachtet wird. Abwechslungsreich und frisch wird gefüttert was der Hund seiner Natur gemäß fressen würde.

 

 

Herkunft

Das erste Mal tauchte dieser Begriff in den USA auf. Er wurde von Debbie Tripp benutzt, um sowohl einen Hundebesitzer zu bezeichnen, der seine Hunde nach dieser Methode ernährt, als auch das Futter selbst. Das Akronym Barf machte im Laufe der Zeit einen Bedeutungswandel durch. Zunächst stand diese Abkürzung für „Born-Again Raw Feeders“ (wiedergeborene Rohfütterer), welche auch den ideologischen Aspekt dieser Bewegung verdeutlichte, dann „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter), im Deutschen wurde dafür das Backronym „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ erfunden. Barf ist auch für „Uneingeweihte“ ein Wortspiel, da es im Umgangsenglisch auch Erbrechen bedeutet.

 

 

Quelle: Wikipedia, uvm..

(c) 2013 Nadine Berger - RohFüttern Gaggenau Sulzbach - BARF